Zwar ist der Große Kohlweißling, Pieris brassicae, bei uns noch recht häufig, aber wie bei vielen anderen Tagfaltern haben d ie Bestände in den letzten Jahren stark abgenommen. Der Falter fliegt in 2 - 3 Generationen von April bis Oktober, die Raupe lebt an Kreuzblütern.
Rapsweißling (Pieris napi)
10. 04. 09 Rapsweißling (Pieris napi) Männchen
11. 04. 09 Rapsweißling (Pieris napi) Männchen
11. 04. 09 Rapsweißling (Pieris napi) Männchen
08. 05. 10 Rapsweißling (Pieris napi) Männchen
08. 05. 10 Rapsweißling (Pieris napi) Männchen
27. 07. 10 Rapsweißling (Pieris napi) Weibchen
Der Rapsweißling oder Grünaderweißling (der Hinterflügelunterseite wegen) Pieris napi ist ein in ganz Deutschland sehr häufiger Falter. Die Raupen leben auf verschiedenen Kreuzblütern und können in Gärten schädlich werden.
08. 10. 06 Pieris rapae Raupe, ca. 2,5 cm (det. Jürgen Hensle, Markus Schwibinger) Auf Färber-Waid (Isatis tinctoria)
01. 02. 08 Pieris rapae Raupe, ca. 3 cm (det. Jürgen Hensle) Auf Färber-Waid (Isatis tinctoria)
Auch der Kleine Kohlweißling, Pieris rapae, ist eine in ganz Deutschland sehr häufige Art, deren Raupen auf Kreuzblütern in Gärten schädlich werden können.
Aurorafalter (Anthocaris cardamines)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
26. 05. 11 Aurorafalter (Anthocaris cardamines) Raupe, ca. 4 cm An Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
Der Aurorafalter Anthocaris cardamines ist bei uns im Frühjahr recht häufig anzutreffen, die Männchen fliegen etwa 2 Wochen früher als die Weibchen. Die Falter fliegen von April - Juni, die Raupen leben an Wiesenschaumkraut und anderen niedrigen Pflanzen.
Der Aurorafalter ist der "Schmetterling des Jahres 2004"
Zitranenfalter (Gonepteryx rhamni)
17. 07. 05 Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
05. 05. 08 Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Der Zitronenfalter ist in Deutschland der langlebigste Schmetterling: er wird fast ein Jahr alt. Seine Bestände hier sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, man trifft ihn heute nur noch vereinzelt an. Auch Raupen habe ich schon seit Jahren keine mehr gefunden. Die Falter fliegen von Juli - Juni, die Raupe lebt ausschließlich an Faulbaum.
Der Zitronenfalter ist der "Schmetterling des Jahres 2002"
Goldene Acht (Colias hyale)
16. 09. 06 Goldene Acht (Colias hyale)
08. 10. 05 Goldene Acht (Colias hyale)
07. 10. 05 Goldene Acht (Colias hyale)
10. 08. 10 Goldene Acht (Colias hyale)
Die Goldene Acht ist allgemein nicht selten, kommt hier aber nur vereinzelt vor. Der Falter fliegt in 2 Generationen von Mai - Oktober, die Raupe lebt an verschiedenen Kleearten. Theoretisch könnte es sich bei den abgebildeten Tieren auch um verspätete, deutlich seltenere Colias myrmidone handeln, die bis Anfang September fliegen. C. myrmidone kommt an trocken-warmen Standorten vor, und zumindest die Bunte Kronwicke, Coronilla varia, eine Futterpflanze der Raupe, wächst hier in den Weinbergen stellenweise wild. Von der Unterseite her lassen sich die beiden Arten nicht unterscheiden, und von seiner schönen Seite hat sich mir der Falter bisher nicht präsentiert.
Postillion (Colias croceus)
30. 07. 05 Postillion (Colias croceus) (det. Jürgen Hensle)
23. 09. 06 Postillion (Colias croceus)
Der Postillion Colias croceus ist ein typischer Wanderfalter: Im Mai / Juni fliegen die Tiere, von Süden kommend, über die Alpen in Deutschland ein. Hier bilden sich 1 - 2 Generationen, die von Juli - Oktober fliegen. Die überlebenden Exemplare fliegen anschließend nach Süden zurück. Der Postillion übersteht in keinem Stadium unseren Winter. Die Raupen leben an Esparsette und Kleearten.
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe)
Der Senfweißling ist am Stux selten, ich habe ihn hier bis 2005 über 20 Jahre nicht mehr gesehen. Er fliegt in 2 Generationen von April - August, die Raupe lebt an Hornklee und anderen Kleearten.
Vor einigen Jahren wurde erkannt, daß sich hinter dem Falter L. sinapis 2 Arten verbergen, die nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden sind: L. sinapis und L. reali. Im Bonner Raum sollen beide Arten fliegen. Allein vom Photo kann man also nicht unterscheiden, welche Art man vor sich hat.