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Naturraum Stux



Wanzen (Heteroptera) 4



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. evenuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



 

Raubwanzen, Sichelwanzen, Stachelwanzen, Stelzenwanzen und Gitterwanzen



Familie Stelzenwanzen (Berytidae)



Berytinus clavipes



 

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10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

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10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

15. 03. 20
Berytinus cf. clavipes
(conf. Gregor Tymann)
Aus Moos gekratzt

15. 03. 20
Berytinus cf. clavipes
(conf. Gregor Tymann)
Aus Moos gekratzt


 

Berytinus clavipes wird knapp 1 cm lang. Man findet die Art hauptsächlich in trockenen Biotopen in der Streu unter Hauhechel-Arten (Ononis sp.). Nachts können die Tiere ans Licht kommen. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Metatropis rufescens



 

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24. 09. 15
Metatropis rufescens
(conf. Gregor Tymann)

26. 09. 15
Metatropis rufescens

26. 09. 15
Metatropis rufescens

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26. 09. 15
Metatropis rufescens


 

Metatropis rufescens, die Hexenkrautwanze, wird um die 1 cm lang. Die in der Bewegung eher phlegmatischen Wanzen leben an eher feuchten Biotopen, wo ihre ausschließlichen Wirtspflanzen, Hexenkraut-Arten (Circaea sp.), vorkommen. Ich finde sie an Großem Hexenkraut (Circaea lutetiana) an einer feuchteren Stelle im Garten. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Familie Raubwanzen (Reduviidae)



 

Allgemeine Informationen über Raubwanzen



Die Familie der Raubwanzen (Reduviidae) ist sehr artenreich: von etwa 7000 Arten weltweit kommen aber nur 13 auch in Deutschland vor, meist in Wärmegebieten. Alle sind Räuber, die sich von Insekten oder anderen Gliederfüßern ernähren; manche tropische Arten saugen auch Blut von Säugetieren und gelten als gefürchtete Krankheitsüberträger. Einige Arten, wie die auch in Deutschland vorkommende Gattung Rhynocoris, können sehr schmerzhaft stechen; der Stich ist wesentlich stärker als der einer Biene oder Wespe. Da aber - auf Grund der Biotopansprüche - der Mensch kaum mit ihnen in Berührung kommt und die Wanzen nur zur Verteidigung zustechen, ist die Gefahr eines Raubwanzensticht fast bei Null, jedenfalls, wenn man nicht gerade Wanzenforscher ist.





Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus



 

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12. 04. 20
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 1 cm

03. 03. 20
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 5 mm

19. 05. 05
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve

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11. 03. 17
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 1 cm
Westl. Weinberge

03. 03. 20
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 5 mm

10. 02. 18
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, unter 1 cm
Bio-Weinberge Belz,
unter Stein

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29. 06. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Westliche Weinberge Krupp

06. 07. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula
Westliche Weinberge Krupp

06. 07. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula
Westliche Weinberge Krupp

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29. 06. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula
Westliche Weinberge Krupp

18. 05. 17
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Westliche Weinberge Krupp

18. 05. 17
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Westliche Weinberge Krupp


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland: V (Art der Vorwarnstufe)
Diese wärmeliebende, knapp 2 cm groß werdende Art findet man hier vereinzelt, entweder auf den steinigen, karg bewachsen, sonnenbeschienen Bereichen des Stuxes oder im Sommer auf Blüten sitzend. Die Tiere, deren Larven wie kleine Monster aussehen, ernähren sich räuberisch von anderen Insekten. Zur Verteidigung können sich die Tiere mit ihrem Stachel äußerst wirkungsvoll zur Wehr setzen, wie einmal mein Vater am eigenen Leib erfahren mußte. Ein Bienenstich ist wesentlich harmloser.





Große Raubwanze (Reduvius personatus)



 

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04. 07. 15
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

19. 05. 20
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

19. 05. 20
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

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10. 06. 19
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

17. 07. 19
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

10. 06. 19
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)


 

Die Große Raubwanze Reduvius personatus ist ebenfalls knapp 2 cm groß, noch etwas größer als die Rote Mordwanze, und damit unsere größte Wanze. Sie ist ein Kulturfolger, die in hohlen Bäumen, Schuppen o. ä. lebt und nachts auf Beutefang geht. Dabei wird sie auch von Licht angezogebn.





Familie Sichelwanzen (Nabidae)



 

Weltweit gibt es etwa 500 Arten der Sichelwanzen (Nabidae), von denen in Deutschland 16 Arten vorkommen sollen. Sie alle leben sowohl als Larven als auch als Imago von tierischer Kost (Insekten, Spinnen etc.). Einige Arten, speziell aus der Gattung Nabis, sind vom Foto her nicht oder nur schwer zu unterscheiden.





Alloeorhynchus flavipes



 

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02. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden in Moospolstern

02. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
(conf. Gregor Tymann)
Gefunden in Moospolstern

27. 03. 14
Alloeorhynchus flavipes

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17. 03. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos

17. 03. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos

12. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2/3 (stark gefährdet / gefährdet)
Alloeorhynchus flavipes ist eine mediterran-kaukasische Art, die in Deutschland bislang nur in den süddeutschen Wärmegebieten, bis etwa zur Mainlinie, nachgewiesen wurde; Unkel dürfte also jetzt das nördlichste Verbreitungsgebiet sein. Alloeorhynchus flavipes, die etwa 5 mm groß wird und als erwachsenes Exemplar überwintert, soll sich hauptsächlich von Bodenwanzen ernähren. Ich finde sie regelmäßig im Frühjahr in der Moosschicht.





Himacerus apterus



 

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05. 06. 14
Himacerus apterus
Larve
Weinberge Belz,
auf Färberwaid

11. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

17. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

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20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

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01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

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Bildergebnis für himacerus apterus, sichelwanze
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23. 09. 14
Himacerus apterus

23. 09. 14
Himacerus apterus

23. 09. 14
Himacerus apterus


 

Die gut 1 cm lang werdende Himacerus apterus ist eine am Stux recht häufig vorkommende, räuberische Sichelwanzen-Art auf höheren Kräutern und Büschen.





Himacerus major



 

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31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

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24. 05. 20
Himacerus major
Larve
ca. 5 mm
Durch Zucht bestätigt

24. 05. 20
Himacerus major
Larve
ca. 5 mm
Durch Zucht bestätigt

24. 05. 20
Himacerus major
Larve
ca. 5 mm
Durch Zucht bestätigt

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03. 06. 20
Himacerus major
Larve
ca. 7 mm
Durch Zucht bestätigt

03. 06. 20
Himacerus major
Larve
ca. 7 mm
Durch Zucht bestätigt

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11. 06. 14
Himacerus major
(conf. Frank Marquard)
Aus Larve von 31. 05. 14

19. 06. 20
Himacerus major
Fundort:
Westl. Weinberge,
an Thymian

19. 06. 20
Himacerus major
Fundort:
Westl. Weinberge,
an Thymian

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14. 06. 20
Himacerus major
Aus 2020-er Larve

14. 06. 20
Himacerus major
Aus 2020-er Larve

14. 06. 20
Himacerus major
Aus 2020-er Larve


 

Himacerus major wird bis knapp 1 cm lang ud ein Bewohner von Grasland, sowohl trocken als auch feucht. Die Tiere, die bevorzugt am Boden leben, ernähren sich ausschließlich von anderen Kleintieren. Sie überwintern im Eistadium. Hier finde ich sie öfters im Wermut.





Himacerus mirmicoides



 

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19. 06. 20
Himacerus mirmicoides
Larve
Fundort:
mittlere Weinberge,
an Thymian
(Thymus vulgaris)

19. 06. 20
Himacerus mirmicoides
Larve
Fundort:
mittlere Weinberge,
an Thymian
(Thymus vulgaris)

19. 06. 20
Himacerus mirmicoides
Larve
Fundort:
mittlere Weinberge,
an Thymian
(Thymus vulgaris)

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12. 03. 20
Himacerus mirmicoides

17. 03. 20
Himacerus mirmicoides

17. 03. 20
Himacerus mirmicoides

Bildergebnis für himacerus mirmicoides, sichelwanze
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22. 06. 20
Himacerus mirmicoides
Aus Larve
vom 19. 06. 20

22. 06. 20
Himacerus mirmicoides
Aus Larve
vom 19. 06. 20

08. 04. 15
Himacerus mirmicoides


 

Himacerus mirmicoides ist eine allgemein recht häufige Art der Krautschicht, die knapp 1 cm groß werden kann; hier am Stux kommt sie nur vereinzelt vor. Meist treten die erwachsenen Tiere als kurzflügelige Form auf; seltener ist die langflügelige (makroptere) Form. Die Tiere leben räuberisch, hauptsächlich von anderen Insekten.





Nabis sp., ferus



 

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31. 03. 07
Nabis sp., ferus - Gruppe
Weibchen
(det. Ringo Dietze)


 

Die Nabis - Arten der ferus - Gruppe lassen sich nur durch Geschlechtsuntersuchung bestimmen, und selbst die funktioniert nur bei den Männchen. Die Tiere werden etwa 1 cm groß, leben auf Kräutern und Büschen und ernähren sich räuberisch.





Nabis sp., rugosus / brevis



 

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27. 09. 18
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen

27. 09. 18
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen

23. 03. 10
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen
(conf. Ringo Dietze)

Bildergebnis für nabis rugosus brevis, sichelwanze
Bildergebnis für nabis rugosus brevis, sichelwanze
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23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus
(det. Gregor Tymann)

23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus

23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus


 

Die Nabis - Arten der rugosus-Gruppe (Nabis brevis und rugosus) lassen sich - wie bei der ferus-Gruppe - nur durch Geschlechtsuntersuchung bestimmen, und selbst die funktioniert nur bei den Männchen. Die Tiere werden etwa 1 cm groß, leben auf Kräutern und Büschen und ernähren sich räuberisch.





Prostemma guttula



 

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Bildergebnis für prostemma guttula, sichelwanze
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19. 07. 20
Prostemma guttula
Schwarze Variante

07. 04. 07
Prostemma guttula
Geflügelte (makroptere) Form
(det. Andreas Müller)

08. 04. 20
Prostemma guttula
Geflügelte (makroptere) Form
Fundort:
Mitt. Weinberge,
unter Stein

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Bildergebnis für prostemma guttula, sichelwanze
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20. 03. 15
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form
Gefunden unter Moos

03. 05. 08
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form
mit einer Wanze als Beute

06. 04. 18
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form

Bildergebnis für prostemma guttula, sichelwanze
Bildergebnis für prostemma guttula, sichelwanze
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04. 04. 18
Prostemma guttula
Fundort:
Öko-Weinberge Belz

13. 04. 10
Prostemma guttula
(conf. Ringo Dietze)
Geflügelte (makroptere) Form

25. 04. 12
Prostemma guttula


 

Prostemma guttula ist eine recht seltene Art trocken-warmer Habitate, die etwa 1 cm groß wird. Meist findet man die erwachsenen Tiere als "aptere" Exemplare, also ungeflügelte. Die "makroptere", also geflügelte, Variante scheint ausgesprochen selten zu sein, denn im Internet konnte ich kein Bild davon finden. Die Art soll sich ausschließlich von anderen Wanzen ernähren; da ich die Tiere stets in unmittelbarer Nähe oder mitten unter Melanocoryphus - albomaculatus - Ansammlungen fand, liegt die Vermutung nahe, daß diese Tiere hier die bevorzugte Beute bilden.





Familie Blumenwanzen (Anthocoridae)



 

Die Familie der Blumenwanzen oder Anthocoridae ist in Deutschland mit etwa 50 Arten vertreten, die allesamt zu den kleineren Wanzen gehören und über 5 mm Körpergröße nicht hinausgehen. Häufig sieht man sie auf Blüten sitzen, wo sie Pollen besaugen, was ihnen ihren deutschen Namen eingetragen hat. Die Hauptnahrung besteht aber aus tierischer Kost, besonders Blattläusen; einige Arten werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung gezielt kommerziell gezüchtet.





Amphiareus obscuriceps



 

Bildergebnis für amphiareus obscuriceps, blumenwanze
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28. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
(det. Frank Marquard,
Ringo Dietze)


 

28. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
(det. Frank Marquard,
Ringo Dietze)


 

30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


 
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30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
Larve


 

Amphiareus obscuriceps wird nur max. 3 mm lang, ist also ein echter Winzling. Die Art ist häufig in der Bodenstreu oder an vermodernden Pflanzenresten zu finden, wo sie Insekten etc. nachstellt, die noch wesentlich kleiner sind (etwa Staubläuse). Bei uns im Garten ist sie im abgeschnittenen und aufgeschichteten Staudenmaterial häufig zu finden.





Anthocoris sp.



 

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Bildergebnis für anthocoris species, blumenwanze
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20. 07. 11
Anthocoris sp.

20. 07. 11
Anthocoris sp.
(det. Frank Marquard)

20. 07. 11
Anthocoris sp.

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Bildergebnis für anthocoris species, blumenwanze
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05. 05. 15
Anthocoris sp.
(conf. Arp auf
insektenfotos.de)

14. 05. 20
Anthocoris sp.
Geklopft aus Besenginster
(Cytisus scoparius)

14. 05. 20
Anthocoris sp.
Geklopft aus Besenginster
(Cytisus scoparius)


 

Die Gattung Anthocoris ist mit einem Dutzend Arten in Deutschland vertreten. Unabhängig von ihrer sonstigen, je nach Art verschiedenen, Habitatbindung saugen die Tiere, die als Imago überwintern, im Frühjahr oft an Pollen von Weidenkätzchen.





Orius sp., evtl. niger



 

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Bildergebnis für orius niger, blumenwanze
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11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm

11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm

11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm


 

7 Orius-Arten gibt es in Deutschland, die sich alle durch ihre geringe Größe von knapp 2 bis max. 3 mm auszeichnen.
Orius niger wird 2 mm lang. Die Art ist in Deutschland in trockene-warmen, offenen Gelände allgemein häufig. Die Art besaugt bevorzugt Blütenpollen, saugt aber auch kleine Insekten wie Blattläuse aus.





Familie Netzwanzen, Gitterwanzen (Tingidae)



 

Die Gitterwanzen oder Netzwanzen (Tingidae) ist eine Familie kleiner, maximal (in Deutschland) 5 mm großer Wanzen, von denen weltweit mehr als 2000 Arten vorkommen, davon in Deutschland und Österreich etwa 75. Meist handelt es sich um äußerst filigrane Erscheinungen. Alle Arten ernähren sich ausschließlich von Pflanzensäften.





Dictyla humuli



 

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Bildergebnis für dictyla humuli, gitterwanze
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19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz

19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz

19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz

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Bildergebnis für dictyla humuli, gitterwanze

19. 04. 12
Dictyla humuli
auf Beinwell

19. 04. 12
Dictyla humuli
auf Beinwell


 

Dictyla humuli wird knapp 4 mm lang. Die nicht häufige Art lebt meist im Wurzelbereich von Beinwell (Symphytum officinale); nur selten ist sie, wie hier am 19. 04. 12, an Natternkopf (Echium vulgare) anzutreffen. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Dictyonota fuliginosa



 

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02. 07. 12
Dictyonota fuliginosa
(det. Frank Marquard)

02. 07. 12
Dictyonota fuliginosa
(det. Frank Marquard)


 

Dictyonota fuliginosa ist mit bis zu 0,5 cm eine der größter Gitterwanzen Deutschlands. Das Tier ist nicht gerade häufig auf Schmetterlingsblütern, besonders Besenginster (Cytisus scoparius) zu finden. Im Unterschied zu Dictyonota strichnocera sind die Fühler braun. Es überwintern die Eier.





Dictyonota strichnocera



 

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25. 06. 16
Dictyonota cf. strichnocera
(det. Georg Tymann)


 

Dictyonota strichnocera wird knapp 0,5 cm lang. Wie ihre Schwesterart Dictyonota fuliginosa lebt sie an Ginsterarten, besonders Besenginster (Cytisus scoparius), hat aber schwarze, unbehaarte Fühler. Erwachsene Tiere findet man von Juni - Oktober; es überwintern die Eier, evtl. auch erwachsene Tiere in der Bodenstreu.





Tingis cardui



 

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Bildergebnis für tingis cardui, gitterwanze
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24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

Bildergebnis für tingis cardui, gitterwanze
Bildergebnis für tingis cardui, gitterwanze
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24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge


 

Tingis cardui wird knapp 4 mm lang. Die recht häufige Art ist ausschließlich an Disteln (Cirsium sp., Carduus sp.) gebunden. Es überwintern die Imagos.





Tingis pilosa



 

Bildergebnis für tingis pilosa, gitterwanze
Bildergebnis für tingis pilosa, gitterwanze
Bildergebnis für tingis pilosa, gitterwanze

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)


 

Die Gitterwanze Tingis pilosa wird bis zu 4 mm lang. Sie ist allgemein nicht selten und meist an Lippenblüter (Lamiaceae) zu finden. Die Exemplare vom 30. 05. 12 fand ich an Stachys sp. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Familie Stachelwanzen (Acanthosomatidae)



 

Die Stachelwanzen oder Acanthosomatidae ist eine vergleichsweise recht artenarme Wanzenfamilie mit weltweit etwa 180 Arten, davon 8 Arten in Europa. Alle Arten besaugen Pflanzen. Viele Arten sind recht groß und farbenprächtig und halten sich meist auf Gehölzen oder in der höheren Krautschicht auf.





Acanthosoma haemorrhoidale



 

Bildergebnis für acanthosoma haemorrhoidale, stachelwanze
Bildergebnis für acanthosoma haemorrhoidale, stachelwanze
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21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

Bildergebnis für acanthosoma haemorrhoidale, stachelwanze
Bildergebnis für acanthosoma haemorrhoidale, stachelwanze
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21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 08. 08
Acanthosoma haemorrhoidale
Larve
Auf dem Stux,
geklopft von Eiche

03. 05. 09
Acanthosoma haemorrhoidale
Auf dem Stux,
geklopft von Eiche


 

Acanthosoma haemorrhoidale ist mit bis zu fast 2 cm eine recht große Wanze; sie kommt hier am Stux nur vereinzelt vor. Die Tiere befinden sich meist auf Büschen und Bäumen und ernähren sich rein pflanzlich durch Pflanzen- und Beerensäfte. Die erwachsenen Tiere überwintern.





Elasmostethus interstinctus



 

Bildergebnis für elasmostethus interstinctus, stachelwanze

27. 05. 05
Elamostethus interstinctus

Bildergebnis für elasmostethus interstinctus, stachelwanze
Bildergebnis für elasmostethus interstinctus, stachelwanze
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01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus
(conf. Frank Marquard)

01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus

01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus


 

Elasmostethus interstinctus finde ich hier nur vereinzelt, und ausschließlich abends am Licht. Die Wanze wird bis zu 1 cm groß und kommt in fast ganz Asien, Europa und Nordamerika, einschl. Kanada und Alaska, vor.




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