31. 08. 06Paragus sp., bicolor od. flammeus Wiese zwischen Weinbergen
Die beiden Paragus-Arten bicolor und flammeus sind sehr selten und nur schwer voneinander zu unterscheiden. Hier am Stux findet man sie vereinzelt auf den Blüten von Wildem Pastinak. Zur Einstufung in den Roten Listen: Paragus bicolor: Deutschland und BaWü 2 (stark gefährdet), Bayern und Sachsen 1 (vom Aussterben bedroht), in anderen Bundesländern nicht geführt. Paragus flammeus: Deutschland, Bayern und BaWü 1 (vom Aussterben bedroht), in anderen Bundesländern nicht geführt.
Pipiza cf. noctiluca
31. 08. 06 Pipiza sp., verm. noctiluca (det. Jürgen Peters)
Die Schwebfliegen der Gattung Pipiza werden maximal 1 cm groß; die Larven ernähren sich von Blattläusen. Pipiza noctiluca fliegt in 2 Generationen von Mai - September. Hier wie überall ist sie nur vereinzelt zu beobachten.
Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri)
26. 08. 06 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Wolfgang Rutkies)
21. 08. 06 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Axel Steiner)
26. 08. 06 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Wolfgang Rutkies)
13. 07. 08 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Wolfgang Rutkies)
09. 08. 09 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Jürgen Peters)
09. 08. 09 Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) (conf. Jürgen Peters)
Scaeva pyrastri ist hier keine häufige Art, man findet sie nur vereinzelt. Sie fliegt von April - September, die Larven leben von Blattläusen.
Scaeva selenitica
18. 08. 06 Scaeva selenitica (det. Wolfgang Rutkies) Wiese zwischen Weinbergen
18. 08. 06 Scaeva selenitica (det. Wolfgang Rutkies) Wiese zwischen Weinbergen
Die Frühe Grossstirnschwebfliege Scaeva selenitica fliegt hier am Stux vereinzelt von März - September, meist ist sie auf Boldenblüten zu finden. Die Larven leben von Blattläusen.
Sericomyia silentis, die Gelbband-Torfschwebfliege, ist eine Bewohnerin eher feuchter Biotope, hier bislang ein Einzelfund. Die Larve lebt als Rattenschwanzlarve in feuchten Böden von vermodernden Pflanzenteilen.
14. 08. 06 Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta) (conf. Maja Beutler)
18. 08. 06 Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta) (det. Maja Beutler, Jürgen Peters, Gisela Merkel-Wallner)
Hier kommt der Text
Syritta pipiens
26. 08. 06 Syritta pipiens (det. Wolfgang Rutkies)
26. 08. 06 Syritta pipiens (det. Wolfgang Rutkies)
Die Kleine Kompostschwebfliege Syritta pipiens, die knapp 1 cm groß wird, ist hier wie fast überall häufig. Sie fliegt von April - September, die Larven leben als Rattenschwanzlarven in Dung, Kompost o. ä.
Große Schwebfliege Syrphus ribesii
21. 08. 06 Syrphus ribesii Weibchen (conf. Maja Beutler)
21. 08. 06 Syrphus ribesii Weibchen (conf. Maja Beutler)
21. 08. 06 Syrphus ribesii Weibchen (conf. Maja Beutler)
Die Große Schwebfliege Syrphus ribesii ist fast auf der ganzen Welt zu Hause, in Deutschland ist sie in nahezu allen Lebensräumen sehr häufig. Sie fliegt von April an bis spät in den Herbst. Die Larven leben von Blattläusen, angeblich nur von jenen, die an Roten Johannisbeeren saugen. Eine Larve vertilgt bis zu 150 Läuse pro Tag. Von anderen, ähnlichen Syrphus-Arten lassen sich die Weibchen von S. ribesii an den gelben Oberschenkeln unterscheiden.
Syrphus sp., entweder torvus oder vitripennis
21. 08. 06 Syrphus sp., entweder torvus oder vitripennis (det. Maja Beutler, Gisela Merkel-Wallner)
21. 08. 06 Syrphus sp., entweder torvus oder vitripennis (det. Maja Beutler, Gisela Merkel-Wallner)
Die beiden Arten Syrphus torvus und S. vitripennis lassen sich vom Foto nicht näher bestimmen. Von der sehr ähnlichen Syrphus ribesii unterscheiden sie sich durch die dunklen Oberschenkel. Die Larven leben von Blattläusen.
Hummelschwebfliege (Volucella bombylans var. plumata)
08. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
08. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
08. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
11. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
11. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
11. 05. 10 Hummelschwebfliege Volucella bombylans
Die Hummelschwebfliege Volucella bombylans wird bis knapp 2 cm lang und fliegt von Mai - August. Es gibt zwei Varianten: V. b. var. bombylans mit dem Aussehen einer Steinhummel, und V. b. plumata mit dem Aussehen der Hellen Erdhummel. Damit ähneln die Tiere ihrem jeweiligen Wirt: die Hummelschwebfliegen legen ihre Eier in Hummelnester ab. Die Larven leben dort aber nichr räuberisch, sondern kommensalisch; d. h., sie ernähren sich von den Abfällen im Nest, nicht von den Larven.
Volucella inanis
28. 07. 08 Volucella inanis (conf. Wolfgang Rutkies)
Volucella inanis, die Gebänderte Waldschwebfliege, ist eine eher seltene, südeuropäische Art mit bis zu 1,5 cm Körperlänge, die hier manchmal ans Licht kommt; tagsüber habe ich das Tier noch nie angetroffen. Wie bei den anderen Volucella-Arten leben auch hier die Larven in den Nestern von Wespen oder Hornissen, beseitigen aber kein toten oder sterbenden Insekten wie diese, sondern ernähren sich parasitisch von der Brut.
Gemeine Hummelschwebfliege (Volucella pellucens)
28. 06. 08 Gemeine Hummelschwebfliege (Volucella pellucens) (conf. Maja Beutler)
03. 09. 07 Gemeine Hummelschwebfliege (Volucella pellucens) (conf. Maja Beutler)
Die Gemeine Hummelschwebfliege Volucella pellucens wird bis 16 mm lang und ist somit eine der größeren Schwebfliegenarten; sie fliegt hier nur vereinzelt von Mai - September. Die Larven leben in den Nestern von Hummeln und Wespen und sollen sich dort von toten Insekten ernähren.
Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria)
03. 09. 07 Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) (conf. Karola Winzer)
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe) Die Hornissenschwebfliege Volucella zonaria kann über 2 cm lang werden und ist somit eine der größten Schwebfliegenarten in Deutschland; sie ist überall recht selten. Sie ist in Deutschland bodenständig, fliegt aber als Wanderart in jährlich unterschiedlicher Anzahl aus Südeuropa ein. Die Larven leben in den Nestern von Hornissen und Wespen, wo sie durch die Beseitigung von Kadavern eine Hygieneaufgabe haben.
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe) Xanthogramma festivum fliegt von April - Juni auf Wiesen und an Waldrändern; auf den Wiesen hier ist sie recht häufig anzutreffen. Zur Unterscheidung von X. pedissequum siehe dort.
Xanthogramma pedissequum
25. 08. 06 Xanthogramma pedissequum (det. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
25. 08. 06 Xanthogramma pedissequum Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
29. 06. 07 Xanthogramma pedissequum
25. 08. 06 Xanthogramma pedissequum (conf. Axel Steiner)
29. 06. 07 Xanthogramma pedissequum (conf. Axel Steiner)
10. 08. 10 Xanthogramma pedissequum
Xanthogramma pedissequum, die Späte Gelbrand-Schwebfliege, wird gut einen Zentimeter groß und fliegt hier nur vereinzelt von April - August. Die Larven leben im Boden, sollen aber auch schon in Ameisennestern gefunden worden sein. Von der ähnlichen Xanthogramma festivum unterscheidet sie sich u. a. durch das gelbe Schildchen und die breiten gelben Flecken auf dem 2. Hinterleibssegment.
Xylota segnis
17. 08. 06 Xylota segnis (det. Maja Beutler, Gisela Merkel-Wallner)
17. 08. 06 Xylota segnis (det. Maja Beutler, Gisela Merkel-Wallner)
05. 08. 09 Xylota segnis (conf. Wolfgang Rutkies)
Die Gemeine Langbauchschwebfliege Xylota segnis ist eine allgemein häufige Art. Sie wird gut 1 cm lang und fliegt von Mai - September. Meist findet man sie nicht an Blüten, sondern auf Blättern sitzend. Die Larven entwickeln sich im Mulm von Bäumen.