Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben, entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".
Allgemeines
In Deutschland gibt es etwa 440 Arten der Schwebfliege. Die Tiere sind harmlos, viele ahmen aber durch ihre Färbung Wespen nach, um Fressfeinde abzuschrecken. Da die Larven der Schwebfliegen zum großen Teil räuberisch von Blattläusen und anderen Schadinsekten leben und Schwebfliegen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen spielen, zählen sie zu den Nützlingen.
18. 05. 08 Schwebfliegenlarve
19. 05. 08 Schwebfliegenlarve
19. 05. 08 Schwebfliegenlarve
Drei Beispiele für blattlausfressende Schwebfliegenlarven, Länge etwa 1 cm; die genaue Art ist unbestimmt.
Die etwa 1 cm große Baccha elongata ist ungewöhnlich schlank für eine Schwebfliege. Sie fliegt gerne an schattigen und feuchten Orten, die Larve ernährt sich von Blattläusen.
Cheilosia sp.
02. 04. 07 Cheilosia sp.(det. Eckart Stolle)
04. 04. 07 Cheilosia sp.(det. Eckart Stolle)
Die Erzschwebfliegen - Gattung Cheilosia - sind die größte Gattung der Schwebfliegen in Deutschland, allein in Baden - Württemberg gibt es über 60 Arten. Vom Foto her sind diese Arten größtenteils nicht bestimmbar.
Chrysotoxum bicinctum
18. 08. 06 Chrysotoxum bicinctum (det. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
18. 08. 06 Chrysotoxum bicinctum (det. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
04. 08. 07 Chrysotoxum bicinctum (conf. Jürgen Peters)
Chrysotoxum bicinctum wird bis zu 13 mm lang. Die Tiere fliegen hier nur vereinzelt von Mai - September und sitzen gerne auf Doldenblüten. Die Larven leben von Blattläusen. Anmerkung: Im Vergleich zu anderen Schwebfliegen haben die Arten der Gattung Chrysotoxum recht lange Fühler.
Dasysyrphus albostriatus
18. 05. 08 Dasysyrphus albostriatus (conf. Maja Beutler)
18. 05. 08 Dasysyrphus albostriatus (conf. Maja Beutler)
18. 05. 08 Dasysyrphus albostriatus (conf. Maja Beutler)
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Dasysyrphus albostriatus ist eine allgemein nicht seltene Art mit etwa 1 cm Länge, die in 2 Generationen von Mai - September in Waldnähe in eher trockenen Biotopen fliegt. Die Larven ernähren sich von Blattläusen.
Dasysyrphus tricinctus
30. 08. 04 Dasysyrphus tricinctus
Dasysyrphus tricinctus, die etwa 1 cm groß wird, kommt allgemein nur vereinzelt vor; hier am Stux ist sie eher selten. Die reifen Tiere fliegen von April - September, die Larven sollen angeblich von Fichtenblattwespenlarven leben.
Die Gelbe Breitbandschwebfliege, Didea fasciata, ist eine eher seltene Art, die von Mai bis in den Herbst hinein fliegt. Laut Gisela Merkel-Wallner läßt sich diese Art von den ähnlichen Eupeodes-Arten durch die geschwungene Flügelader R4 + 5 unterscheiden. Die Larve lebt von Blattläusen.
Epistrophe eligans
10. 05. 11 Epistrophe eligans (conf. Jürgen Peters)
10. 05. 11 Epistrophe eligans (conf. Jürgen Peters)
10. 05. 11 Epistrophe eligans (conf. Jürgen Peters)
10. 05. 11 Epistrophe eligans
10. 05. 11 Epistrophe eligans
Epistrophe eligans ist eine eher seltene Art. Sie kann gut 1 cm lang werden und ist hauptsächlich auf Wiesen und Feldern zu finden. Die Larven ernähren sich von Blattläusen.
Epistrophe melanostoma, die etwa 1 cm groß wird, kommt hier wie fast überall nur vereinzelt vor; die erwachsenen Tiere fliegen von April - Mai. Wie bei allen Epistrophe-Arten leben die Larven von Blattläusen.
Die Hain-Schwebfliege Episyrphus balteatus ist das Insekt des Jahres 2004. Sie erreicht eine Größe von ca. 1 cm, fliegt von März - Oktober und ist eine unserer häufigsten Schwebfliegenarten. Die Larven ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Blattlausarten, gehen aber bei Nahrungsmangel auch an die Larven von Blattwespen. Insekt des Jahres 2004
Eristalis arbustorum
21. 08. 06 Eristalis arbustorum (conf. Jürgen Peters) Männchen
21. 08. 06 Eristalis arbustorum (conf. Jürgen Peters) Männchen
Eristalis arbustorum ist mit etwa 1 cm Größe eine der kleineren Eristalis-Arten. Allgemein eine der häufigsten Schwebfliegen-Arten in Deutschland, fliegt sie hier nur vereinzelt von April - September. Die Larven leben als Rattenschwanzlarven in schlammigen oder fauligen Gewässern.
Eristalis pertinax
14. 08. 06 Eristalis pertinax Männchen (det. Wolfgang Rutkies)
12. 08. 06 Eristalis pertinax Männchen (det. Maja Beutler)
12. 08. 06 Eristalis pertinax Männchen
Die bis zu 1,5 cm groß werdende Eristalis pertinax ist eine unserer häufigsten Schwebfliegen, bei uns sitzt sie gerne auf den Blüten von Wasserdost.
12. 08. 06 Eristalis tenax Weibchen (det. Maja Beutler)
Eristalis tenax ist mit bis zu 15 mm Länge eine große und gleichzeitig häufige Schwebfliege, die fast überall vorkommt. Sie fliegt in mehreren Generationen von März - Oktober, die Larven, sog. "Rattenschwanzlarven", leben in fauligen Gewässern.
Eupeodes corollae
21. 06. 04 Eupeodes corollae (det. Axel Ssymank)
Die etwa 1 cm groß werdende, hübsch gezeichnete Eupeodes corollae findet man hier auf den Wiesen nur vereinzelt. Die Tiere fliegen von April - Oktober, die Larven leben von Blattläusen.
Eupeodes luniger
25. 04. 08 Eupeodes luniger Weibchen (det. Wolfgang Rutkies)
25. 04. 08 Eupeodes luniger Weibchen (det. Wolfgang Rutkies)
25. 04. 08 Eupeodes luniger Weibchen (det. Wolfgang Rutkies)
25. 04. 08 Eupeodes luniger Weibchen (det. Wolfgang Rutkies) Bei der Eiablage unter eine mit Blattläusen befallene Blüte des Stinkenden Nieswurzes (Helleborus foetidus)
Eupeodes luniger, die etwa 1 cm groß wird, fliegt hier nur vereinzelt von April bis in den Herbst. Die Larven leben von Blattläusen.
Die Ferdinandea-Arten gehören zu den selteneren Schwebfliegen, sie können gut 1 cm groß werden. Ferdinandea cuprea hält sich meist an Waldrändern auf, die Larven leben im Mulm absterbender Laubbäume, meist Eichen.
Helophilus pendulus
04. 10. 08 Helophilus pendulus
16. 09. 06 Helophilus pendulus
16. 09. 06 Helophilus pendulus
Die Gemeine Sumpfschwebfliege Helophilus pendulus ist hier auf den Wiesen, meist auf Blättern in unmittelbarer Wassernähe, regelmäßig zu finden. Die Tiere werden bis knapp 1,5 cm groß und fliegen von Juli bis Oktober. Die schwarzen Zeichnungen auf dem Hinterleib sind bei dieser Art deutlich ausgeprägter als bei H. trivittatus. Die Larven leben als sogenannte Rattenschwanzlarven in stehenden, schlammigen oder fauligen Gewässern.
Helophilus trivittatus
18. 08. 06 Helophilus trivittatus (det. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
09. 09. 09 Helophilus trivittatus Aufnahmeort: Auf dem Stux
09. 09. 09 Helophilus trivittatus Aufnahmeort: Auf dem Stux
09. 09. 09 Helophilus trivittatus Aufnahmeort: Auf dem Stux
Die Große Sumpfschwebfliege oder Schmuckschwebfliege Helophilus trivittatus gehört zu unseren schönsten Schwebfliegen. Sie wird bis zu 17 mm lang (die Weibchen werden größer als die Männchen) und fliegt von Mai - Oktober; hier auf den Wiesen am Stux ist sie vereinzelt anzutreffen. Die Larven leben als sogenannte Rattenschwanzlarven in schlammigen, fauligen, stehenden Gewässern.
31. 08. 06 Meliscaeva cinctella (conf. Jürgen Peters)
31. 08. 06 Meliscaeva cinctella (conf. Jürgen Peters)
Meliscaeva cinctella ist eine etwa 1 cm große Art, die hier auf den Wiesen auf Doldenblütlern im Sommer recht häufig vorkommt. Die Larve lebt von Blattläusen.
Narzissenschwebfliege (Merodon equestris)
19. 05. 08 Merodon equestris (conf. Wolfgang Rutkies)
Merodon equestris, die Narzissenschwebfliege, ist eine allgemein häufige Art von knapp 1,5 cm Länge, hier aber bislang ein Einzelfund; glücklicherweise, muß man sagen, denn die Larven dieser Art leben in Blumenzwiebeln, besonders in denen von Narzissen, die sie von der Mitte her ausfressen. Das führt zum Absterben der Zwiebel. Damit ist diese Art eine der wenigen Schwebfliegenarten, die schädlich werden können.
Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea)
18. 08. 06 Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) (conf. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
18. 08. 06 Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) (conf. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
18. 08. 06 Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) (conf. Wolfgang Rutkies) Aufgenommen auf Wiese zwischen Weinbergen
Die Totenkopfschwebfliege Myanthropa florea ist hier auf blühenden Doldenblütern regelmäßig zu finden. Die bis 1,5 cm großen Fliegen fliegen von April - September, die Larven leben als sog. "Rattenschwanzlarven" in schlammigem Wasser.