Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben, entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".
Eulen (Noctuidae) 1
Unterfamilie: Acronictinae
Seladoneule (Moma alpium)
06. 05. 07 Seladoneule (Moma alpium)
03. 06. 05 Seladoneule (Moma alpium)
08. 06. 09 Seladoneule (Moma alpium)
08. 06. 09 Seladoneule (Moma alpium)
08. 06. 09 Seladoneule (Moma alpium)
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe), in NRW 2 (stark gefährdet). Die Seladoneule Moma alpium fliegt hier nur vereinzelt von Mai - August. Die Raupe lebt an verschiedenen Laubbäumen.
Erleneule (Acronicta alni)
16. 05. 05 Erleneule (Acronicta alni)
06. 05. 07 Erleneule (Acronicta alni)
Die Erleneule Acronicta alni kommt hier am Stux nur vereinzelt vor. Der Falter fliegt von Mai - Juni, die Raupe lebt auf verschiedenen Laubbäumen.
Die Pfeileule, Acronicta psi bzw. tridens ist eine recht häufige Art, der Falter ist bei uns von Mai - August zu finden. Die Raupe lebt auf verschiedenen Sträuchern und Laubbäumen. Äußerlich sind die Falter von Acronicta psi und tridens nicht zu unterscheiden, ihre Raupen sehen aber verschieden aus.
Die Roßkastanieneule Acronicta aceris ist ein fast überall häufiger Nachtfalter, die hier aber nur vereinzelt fliegt. Die Falter fliegen von Mai - August, die Raupe lebt an Roßkastanie und anderen Laubbäumen.
Acronicta leporina
11. 08. 11 Acronicta leporina
11. 08. 11 Acronicta leporina
11. 08. 11 Acronicta leporina
Acronicta leporina, die Woll-Rindeneule bzw. der Pudel, ist allgemein keine häufige Art, das obige Tier ist hier bislang ein Einzelfund. Der Falter fliegt von Mai - September, die Raupen leben an verschiedenen Laubbäumen. Es überwintert die Puppe.
Acronicta megacephala
27. 07. 09 Acronicta megacephala Raupe, ca 1,5 cm (det. Oskar Jungklaus) Fundort: Weide im Weinberg
27. 07. 09 Acronicta megacephala Raupe, ca 1,5 cm (det. Oskar Jungklaus) Fundort: Weide im Weinberg
Acronicta megacephala ist eine recht häufige Eule eher feuchter Gegenden. Der Falter fliegt hier am Stux nur vereinzelt von Mai - September, die Raupe lebt an Pappel, Espe und Weide.
08. 08. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) Raupe ca. 1 cm
08. 08. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) Raupe ca. 1 cm
12. 08. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) Raupe ca. 2 cm
12. 08. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) Raupe ca. 2 cm
17. 08. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) Raupe ca. 2,5 cm
19. 07. 05 Ampfereule (Acronicta rumicis)
13. 08. 10 Ampfereule (Acronicta rumicis)
17. 07. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis)
03. 07. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis)
23. 07. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis)
16. 07. 09 Ampfereule (Acronicta rumicis) (conf. Stefan Ratering)
Acronicta rumicis, die Ampfereule, fliegt hier vereinzelt in 2 Generationen von April - September, die Raupe lebt an Ampferarten und anderen krautigen Pflanzen.
Ligustereule (Craniophora ligustri)
26. 05. 07 Craniophora ligustri Raupe, ca. 1 cm
26. 05. 07 Craniophora ligustri Raupe, ca. 1 cm
29. 05. 07 Craniophora ligustri Raupe, ca. 1,5 cm
23. 05. 10 Ligustereule (Craniophora ligustri)
31. 07. 09 Ligustereule (Craniophora ligustri)
18. 08. 08 Ligustereule (Craniophora ligustri)
22. 07. 10 Ligustereule (Craniophora ligustri)
22. 07. 10 Ligustereule (Craniophora ligustri)
12. 05. 11 Ligustereule (Craniophora ligustri)
Rote-Liste-Einordnung in NRW 3 (gefährdet) Die Ligustereule Craniophora ligustri kommt hier recht häufig vor. Die Falter fliegen in 2 Generationen von Mai - September, die Raupen leben an Esche und Liguster.
Die Flechteneulen der Gattung Cryphia zeichnen sich durch die Nahrung der Raupen aus: sie leben von Flechten oder Algen auf Holz oder Steinen. Da diese Flechten häufig sehr hart sind, fressen die Raupen vorwiegend in der 2. Nachthälfte, wenn die Flechten durch die Feuchtigkeit der Nacht (Tau, allgemein erhöhte Luftfeuchtigkeit o. ä.) aufgeweicht sind. Den Rest des Tages verbringen sie in gut getarnten Verstecken.
Cryphia algae
01. 08. 08 Cryphia algae
09. 08. 08 Cryphia algae
03. 08. 08 Cryphia algae
24. 07. 09 Cryphia algae (conf. Axel Steiner)
21. 07. 10 Cryphia algae
Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet) Cryphia algae kommt bei uns nur vereinzelt vor. Der Falter fliegt von Juli - August, die Raupe lebt an Baumflkechten.
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf V (Art der Vorwarnstufe) Cryphia domestica ähnelt C. muralis, ist aber etwas kleiner. Die allgemein recht seltene Eule - dieses obige Exemplar ist bislang ein Einzelfund - fliegt von Juli - August, die Raupe, die überwintert, lebt an Mauer- und Holzflechten.
Cryphia muralis
23. 07. 10 Cryphia muralis
16. 07. 10 Cryphia muralis
25. 07. 10 Cryphia muralis
23. 08. 07 Cryphia muralis
03. 08. 08 Cryphia muralis
21. 07. 10 Cryphia muralis
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet), in NRW 0 (ausgestorben) und in PRf V (Art der Vorwarnstufe). In weiteren 3 Bundesländern ist sie ausgestorben, in Bayern und Thüringen vom Aussterben bedroht. Cryphia muralis, ein seltener Bewohner trocken-warmer Habitate, fliegt hier am Stux vereinzelt von Juni - August, die Raupe lebt an Algen und Flechten.
Rote-Liste-Einordnung in NRW 1 (Vom Aussterben bedroht) Paracolax tristalis ist eine allgemein sehr seltene Eule, die hier auch nur vereinzelt zu finden ist. Der Nachtfalter fliegt von Juni - August, die Raupe, die überwintert, lebt von trockenen oder vermodernden Blättern von Eiche, Weide oder Brombeere.
Herminia tarsicrinalis
05. 06. 10 Herminia tarsicrinalis
25. 05. 09 Herminia tarsicrinalis
07. 06. 08 Herminia tarsicrinalis
Herminia tarsicrinalis ist hier am Stux nur vereinzelt zu finden. Der Falter fliegt von Mai - August, die Raupe, die überwintert, lebt von abgefallenen und trockenen Blättern von Himbeere, Brombeere und Waldrebe.
Herminia grisealis
03. 06. 08 Herminia grisealis
07. 06. 08 Herminia grisealis
25. 06. 09 Herminia grisealis
16. 08. 10 Herminia grisealis
Herminia grisealis fliegt hier vereinzelt von April - August (ein von Klaus Wagner bestimmtes Exemplar fing ich hier aber auch noch am 20. 10. 2005), die Raupe lebt an verschiedenen Laubbäumen und -sträuchern.
Pechipogo strigilata
28. 05. 05 Pechipogo strigilata
28. 05. 05 Pechipogo strigilata
14. 06. 05 Pechipogo strigilata
Die Eule Pechipogo strigilata kommt hier nur vereinzelt ans Licht. Der Falter fliegt von Mai - Juli, die Raupe, die überwintert, lebt auf Laubbäumen.
Zanclognatha lunalis
15. 07. 06 Zanclognatha lunalis (det. Thomas Fähnrich, Egbert Friedrich)
19. 06. 09 Zanclognatha lunalis (conf. Helmut Deutsch)
19. 06. 11 Zanclognatha lunalis
15. 07. 10 Zanclognatha lunalis (conf. Thomas Fähnrich)
15. 07. 10 Zanclognatha lunalis Unterseite
19. 06. 11 Zanclognatha lunalis Unterseite
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet), in NRW 1 (vom Aussterben bedroht), in RPf 3 (gefährdet). In 4 Bundesländern ausgestorben. Zanclognatha lunalis ist eine seltene Eule, die auch hier nur selten zu finden ist. Der Falter fliegt von Mai - August, die Raupe überwintert.
Zanclognatha tarsipennalis
13. 09. 10 Zanclognatha tarsipennalis
18. 08. 11 Zanclognatha tarsipennalis
18. 08. 11 Zanclognatha tarsipennalis
23. 07. 10 Zanclognatha tarsipennalis
19. 06. 11 Zanclognatha tarsipennalis
18. 08. 11 Zanclognatha tarsipennalis
Rote-Liste-Einordnung in RPf V (Art der Vorwarnstufe) Zanclognatha tarsipennalis fliegt hier nur vereinzelt in 2 Generationen von Mai bis September. Die Raupe der 2. Generation überwintert und lebt von welken Blättern krautiger Pflanzen.
Unterfamilie Strepsimaninae
Schrankia costaestrigalis
27. 09. 09 Schrankia costaestrigalis (det. Thomas Fähnrich u. a.)
27. 09. 09 Schrankia costaestrigalis (det. Thomas Fähnrich u. a.)
27. 09. 09 Schrankia costaestrigalis (det. Thomas Fähnrich u. a.)
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in RPf 2 (stark gefährdet), in NRW 1 (vom Aussterben bedroht) Schrankia costaestrigalis ist - zusammen mit Schrankia humidalis - die kleinste deutsche Eulenart. Sie ist eine seltene Art eher feuchter Biotope und fliegt in 2 Generationen von Juni - September; auch hier kommt die Art nur selten ans Licht. Die Raupen (Nachkommen der 2. Generation überwintern) leben u. a. an Wachtelweizen und Hohlzahn-Arten.